Mittwoch, 22. Dezember 2010

"Maria`s kleiner Esel...



...und die Flucht nach Aegypten"
von Gunhild Sehlin gehört für mich
zu den schönsten Weihnachtsgeschichten,
die sich besonders gut zum Vorlesen
in der Adventszeit eignen.

Das Spezielle daran ist, dass der kleine Esel
der Mittelpunkt der Geschichte ist
und alles aus seinem tierischen
Blickwinkel erzählt wird.

Immerhin wären Maria und Josef
ohne den kleinen Esel wohl
nie nach Bethlehem gekommen!







Hier noch etwas zum Schmunzeln...

In den Herbstferien im Fribourgerland
bin ich auf folgende Schweizer Sage gestossen,
die gerade wunderbar in meinen Blog passt:


Düdinger seien Ese
l oder, wie der Esel
ins Wappen
von Düdingen kam:

Nach einer Überlieferung sollen die Düdinger bei einem
Maler eine neue Prozessionsfahne bestellt haben.
Das Bild sollte die Heilige Familie auf der Flucht nach
Ägypten zeigen. Als der Maler die Behörden zur
Begutachtung des in Arbeit befindlichen Bildes einlud,
erschraken sie ob der grossen Summe,

die das Werk kosten sollte.


Nach harten Verhandlungen gelang es ihnen,
den Preis
auf ein für sie tragbares Mass zu senken.
Der Maler stellte jedoch klar, dass es ihm unter diesen

Umständen nicht möglich sei, das Bild mit Ölfarben

- nur der Esel war bereits in Ölfarbe gemalt -

fertig zu malen.


Das Schicksal wollte es, dass es bei der
ersten
Prozession regnete, als die neue Fahne
zur Schau
gestellt wurde.
Die nicht wetterfesten Farben
verschwanden.


Nur noch der Esel war zu sehen.



Ist das nicht goldig??

Da hatte der Engel des Humors
die Finger mit im Spiel, ganz bestimmt!







Ich wünsche uns allen ein schönes Weihnachts-Fest!

Einen heilig`Abend in stiller Andacht
umhüllt von Wärme und Licht.



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