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Donnerstag, 7. März 2013

Frühling...



Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte





Süsse, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land





Veilchen träumen schon, 
Wollen balde kommen

Horch, von fern ein leiser Harfenton!





Frühling, ja du bist`s!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike


***


Am 1. März hat offiziell der
meteorologische Frühling angefangen!

Und am 19./20./21.März beginnt der
astronomische Frühling.

Und dann gibt`s da noch den 
phänologischen Frühlingsanfang...

...dieser unterteilt sich in 
Vor-, Erst- und Voll-Frühling !?!




Also wenn ihr mich fragt, so ist es mir ziemlich egal, 
 wann genau er kommt, ob Vor, Erst oder Voll.

Hauptsache er kommt!!!





Die Stare jedenfalls sind schon zurück,

die Elfen tanzen ihre Reigen
und die Feen ziehen schon von Haus zu Haus
und bereiten vor den Frühlings-Putz! 

...oh Schmaus, oh Graus!


< ;o)



Samstag, 23. Februar 2013

Abschied


Heute seid ihr abgereist...




Möge Hermes, der Götterbote, 
euch auf eurer Reise
wohl behüten und beschützen!



 Ist er nicht süss, der kleine Fratz?!



Und die Mama ganz zart besaitet und verträumt
- in Gedanken bei ihrem Liebsten Ferdi.


...Und hier ist ER:



...in freudiger Erwartung!

***

Heute geh ich, komm ich wieder, 
singen wir ganz andre Lieder.
Wo so viel sich hoffen lässt, 
ist der Abschied ja ein Fest.

Johann Wolfgang von Göthe

***

Liebe M.F.
ich wünsche euch von Herzen 
alles Liebe und Gute und
ganz viel Freude! 

Das Gedicht von Göthe 
widme ich dir und deiner 
lieben Familie.

< :o)

Donnerstag, 3. Januar 2013

Rauhreif vor Weihnachten



 ...heisst das wunderschöne Gedicht von Anna Ritter

Doch da der Text genauso gut noch 
in die Zeit nach Weihnachten und in die 
heilige Zeit der Rauhnächte passt, 
nenne ich es kurzerhand:


Rauhreif nach Weihnachten




Das Christkind ist durch den Wald gegangen,
sein Schleier blieb an den Zweigen hangen,
das fror er fest in der Winterluft
und glänzt heut morgen wie lauter Duft. 

 Ich gehe still durch des Christkinds Garten,
im Herzen regt sich ein süß Erwarten:
Ist schon die Erde so reich bedacht,
was hat es mir da erst mitgebracht!

Anna Ritter, 1865 - 1921




***

So lassen wir uns überraschen, 
was uns die neuen Tage bringen 
und ein Lobeslied zum Danke singen!

Alle Gaben und Geschenke segnen, 
lachend, tanzend, staunend  sein 
und wieder werden wie die Kinderlein!

ES GUETS NEUS
2013

***

RossElla, ChlorElla, AquElla
freuen sich auf dich...

elexier.ch

< :o)


Montag, 24. Dezember 2012

Das Weihnachtsbäumlein


Es war einmal ein Tännelein
Mit braunen Kuchenherzlein
Und Glitzergold und Äpflein fein
Und vielen bunten Kerzelein:
Das war am Weihnachtsfest so grün,
Als fing es eben an zu blühn.

Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
Da stands im Garten unten,
Und seine ganze Herrlichkeit
War, ach, dahingeschwunden.
 Die grünen Nadeln war'n verdorrt,
Die Herzlein und die Kerzlein fort.


 



Bis eines Tags der Gärtner kam,
Den fror zu Haus im Dunkeln,
Und es in seinen Ofen nahm -
Hei! Tats da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
In hundert Flämmlein an Gottes Herz.

Christian Morgenstern

***


Allen gesegnete Weihnachten und einen
lichten Überflug in das Neue Jahr

2013 !


Liebe M. hab vielen herzlichen Dank
dass das -ach- so passende Bild
schon hier stehen darf!

Viel Freude wünsche ich dir 
mit deinem Zwergenmann und eine
wunder-volle Zweisamkeit!

In ELEXIER 

< :o)

Freitag, 22. Juni 2012

Flynn im Zaubergarten



"Johannisfeuer sei unverwehrt,
die Freude nie verloren!
Besen werden immer stumpf gekehrt
und Jungens immer geboren."

Goethe




 Dieser junge Elfenmann ist heute auf 
die Erde gekommen, am 22. Juni.

Johannisfeuer im Blut bzw. im Haar,
Licht und Wärme im Gemüt.

So wie die vollerwachte Natur zur
Mittsommerzeit voller Licht und Liebe ist, 
so möge auch er deinen Garten 
zum Wachsen und Gedeihen bringen.

Meine liebe S.: 
Ich wünsche dir viel Freude 
mit deinem magischen Kerlchen!

Danke für dein Vertrauen.


***


Allen ein sonniges Wochenende
und schöne Grüsse!


<:o)




Samstag, 16. Juni 2012

Zwerg Sigi und Natur-Wunder


Gestern auf dem Erdbeerfeld ist mir ein ganz 
drolliger Geselle zwischen die Finger gekommen!

Da hat sich einer mächtig ins Zeug gelegt,
um seinen persönlichen Abdruck zu hinterlassen.

Einfach unmissverständlich!

Um die Augen hervorzuheben, habe ich zwei
Stecknadeln in die Augenhöhlen gebohrt.




"Zufälligerweise" hatte ich auch noch ein Rüebli
im Kühlschrank, das auch die Handschrift 
bzw. Signatur eines Erdwesens trug.

Und so ist kurzerhand ein
Erdbeer-Rüeblimann entstanden.





Und das nächste Bild ist ein steiniges Mitbringsel
aus dem urchigen Verzascatal im Tessin.

Er lag auf einem der vielen Felsen
im Flussbett bei Lavertezzo.

Fast schon unheimlich...

Bei genauerer Betrachtung entdeckt man
noch viele Gesichter mehr.




Wer nicht offen für Wunder ist, wird sie als reine
Zufallsprodukte oder als Launen der Natur ansehen.

Wer aber nicht an sog. "Zu-fälle" glauben mag, sieht
dahinter einen Sinn, eine Botschaft, die da lautet:

"Vergiss-mein-nicht!"

Sie drängen sich förmlich in unser Bewusstsein, denn
sie wollen von uns wahr genommen werden.

Ich persönlich glaube, dass ein Wesen, das lange genug bei 
seinem "Objekt" ist, seine Spuren darin hinterlässt. 

Die Beiden verschmelzen sozusagen und werden eins.

Bei Ehepaaren, die seit einer Ewigkeit zusammenleben, 
ist dieses Phänomen auch zu beobachten.
 
Irgendwann fangen sie an, sich zu ähneln...




Klein Sigi hat darauf bestanden im blauen
Blumenmeer fotografiert zu werden, 
denn auch seine Bitte an die Menschen
ist unmissverständlich:

Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken.
Nur die eine nicht. Und die heisst:

Vergissmeinnicht !


<:o)

Mittwoch, 23. November 2011

s`Vogel-Lisi




Lisette


Die "Vogelfrau" gilt in der Mythologie
u.a. als Vermittlerin zwischen den Welten.

Sie steht für das Göttlich-Weibliche,
die Leichtigkeit des Seins,
die Unsterblichkeit der Seele
und grenzenlose Freiheit.






Sie will uns beflügeln, erhellen und erwärmen
in diesen grauen und nasskalten Tagen.

Sie will uns aber auch daran erinnern, dass
es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt als
unsere Schulweisheit sich erträumen lässt...


***


Es sass ein klein wild Vögelein

Es saß ein klein wild Vögelein
auf einem grünen Ästchen.
Es sang die ganze Winternacht,
die Stimme mußt´ ihm klingen.

Sing du mir mehr, sing du mir mehr,
du kleines, wildes Vögelein!
Ich will um deine Federlein
dir Gold und Seide winden.

Behalt dein Gold, behalt dein Seid',
ich will dir nimmer singen.
Ich bin ein klein wild Vögelein,
und niemand kann mich zwingen.

Komm du herauf aus tiefem Tal,
der Reif wird dich auch drücken!
Drückt mich der Reif, der Reif so kalt,
Frau Sonn wird mich erquicken.


(anonym vor 1516)


<:o)



Montag, 12. September 2011

Der Vollmond-Zwerg...



...Tungl


(was auf Isländisch Vollmond heisst)

steht unter dem Himmel
in lauer herbstlicher Nacht.






Vollmondnacht


Der Vollmond steht am Himmel
in milder Frühlingsnacht
rund und prall und strahlend
vom Firmament er lacht.
So manches Liebespärchen
schaut beglückt zu ihm hinauf,
schickt Wünsche und Gedanken
hin zu des Mondes Lauf.
Sie sitzen eng umschlungen
und träumen vor sich hin,
hören ein wundersames Singen,
grad, als würden Harfen und Geigen erklingen.
Zwerge und Elfen nehmen sie bei der Hand,
führen sie in ein fantasievolles Land.
Ein Traum, der sie so glücklich macht,
es lag nur an der Vollmondnacht!

Ingelore Kohn





Auch ich nehme dich jetzt bei der Hand
und führe dich in ein fantasievolles Land...

Gute Nacht und schöne Träume!

<:o)



Montag, 6. Dezember 2010

Knecht Ruprecht



Von drauß' vom Wald komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
All überall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein sitzen;
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.





Und wie ich so strolcht' durch den finstern Tann,
da rief's mich mit heller Stimme an:

"Knecht Ruprecht", rief es, "alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell!
Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan.

Alt' und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn;
und morgen flieg ich hinab zur Erden;
denn es soll wieder Weihnachten werden!"

Ich sprach: "O lieber Herre Christ,
meine Reise fast zu Ende ist;
ich soll nur noch in diese Stadt,
wo's eitel gute Kinder hat."

"Hast denn das Säcklein auch bei dir?"
Ich sprach: "Das Säcklein, das ist hier:
Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
essen fromme Kinder gern."

"Hast denn die Rute auch bei dir?"
Ich sprach: "Die Rute, die ist hier;
doch für die Kinder nur, die schlechten,
die trifft sie auf den Teil, den rechten.
Christkindlein sprach: "So ist es recht!
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!"

Von drauß' vom Walde komm ich her;
ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
Nun sprecht, wie ich's hier drinnen find!
Sind's gute Kind sind's böse Kind?

Theodor Storm (1817-1888)


***


Herzlichen Dank allen BesucherInnen für die
vielen schönen Begegnungen am
Weihnachtsmarkt dieses Wochenende!

Ich habe mich sehr darüber gefreut.


Allen einen schönen Nikolaus und eine

schöne zweite Woche im Advent!


<:o)



Donnerstag, 16. September 2010

Ein Schmunzel-Schmankerl gefällig?



Eigentlich steh` ich ja nicht auf bärtige Männer...
dann eher noch auf kahlgeschorene Sänger!

Doch Einer mit Bart und Zipfelmütze obendrein,
lässt auch mein Herz froh gelockt sein!

Hab seit gestern ein Prachtsexemplar im Haus,
sowohl Zipfel wie Bart ein Augenschmaus...

<;o)





Und...
Zuviel versprochen?

Die Mütze auf dem Foto mag
nicht so recht zur Geltung kommen.

Sie schimmert silbern petrolschwarz,
in den Farben seines Aufzugs.

***

Und hier noch eine Hommage
an den männlichen Bart:

Bart-Wachs

Die Deutschen heissen sonst Garmänner
und der Bart vermehret männlich Art.

Ietzt scheren wir den Bart so völlig ab, so rein;
Ey, wollen wir vielleicht Garweiber lieber sein?

Spruchgedicht von Friedrich von Logau
auch Salomon von Golaw
(1605-1655)





Auch Lisa scheint Titus Bartolus`
Haarpracht zu gefallen!

<;o)


Mittwoch, 11. August 2010

Nixe Abricotine



Seemärchen






Und als die Nixe den Fischer gefasst,
Da machte sie sich abseiten;
Sie schwamm hinaus mit lüsterner Hast,
Hinaus in die nächtlichen Weiten.

Sie schwamm in gewaltigen Kreisen herum,
Bald oben, bald tief am Grunde,
Sie wälzt mit dem Armen sich um und um
Und küsst ihm das Rot vom Munde.






Drei Tage hatte sie Zeitvertreib

Mit ihm in den Meeresweiten,
Am vierten ließ sie den toten Leib
Aus ihren Armen gleiten.

Da schoss sie empor an das sonnige Licht
Und schaute hinüber zum Lande;
Sie schminkte mit Purpur das weiße Gesicht
Und nahte sich singend dem Strande.

Gottfried Keller
(1819-1890)


***


Schön und grausam zugleich können sie sein,
die verführerischen Wassernixen...

Doch Abricotine kann ganz bestimmt
kein Wässerchen trüben.

Mein Ehrenwort!

<;o)


Sonntag, 16. Mai 2010

Mutter Sonne und Bruder Zwerg



Ich bin die Mutter Sonne und trage
die Erde bei Nacht, die Erde bei Tage.
Ich halte sie fest und strahle sie an,
daß alles auf ihr wachsen kann.
Stein und Blume, Mensch und Tier,
alles empfängt sein Licht von mir.
Tu auf dein Herz wie ein Becherlein,
denn ich will leuchten auch dort hinein!
Tu auf dein Herzlein, liebes Kind,
daß wir Ein Licht zusammen sind!

Christian Morgenstern
(1871-1914)







Und ich bin der Bruder Zwerg und trage
die Kanne bei Nacht, die Kanne bei Tage.
Ich halte sie fest und giesse sie aus,
dass alles dank ihr wachsen kann.
Stein und Blume, Mensch und Tier,
alles empfängt sein Wasser von mir.
Tu auf dein Herz wie ein Becherlein,
denn ich will wässern auch dort hinein!
Tu auf dein Herzlein, liebes Kind,
dass wir Ein Meer zusammen sind!

"Wilhelmina Abendstern"
(*1967)


Nassen Sonn(en)tag
euch allen!

<;o)


Dienstag, 4. Mai 2010

Gedicht und gute Reise...



Regenbogen über den Hügeln einer
anmutigen Landschaft


Grau und trüb und immer trüber
Kommt das Wetter angezogen,
Blitz und Donner sind vorüber,
Euch erquickt ein Regenbogen.

Frohe Zeichen zu gewahren
Wird der Erdkreis nimmer müde;
Schon seit vielen tausend Jahren
Spricht der Himmelsbogen: Friede!

Aus des Regens düstrer Trübe
Glänzt das Bild, das immer neue;
In den Tränen zarter Liebe
Spiegelt sich der Engel - Treue
Wilde Stürme, Kriegeswogen
Rasten über Hain und Dach;
Ewig doch und allgemach
Stellt sich her der bunte Bogen.

Johann Wolfgang v. Göthe
(1749-1832)


***


Ich finde es gerade so passend
zum aktuellen Wetter
und dem gestrigen Post.

Herzlichen Dank euch allen für die
überaus lieben Kommentare!

"Ich bin eine Berlinerin"
hör` ich Marilyn schon sagen, wenn sie
demnächst bei Marlene eintrifft!

Ich finde, die beiden haben sich
gesucht und gefunden!

Es passt einfach...

<:o)


Noch einer, der morgen
auf die Reise geht:







Ein lustiger, fröhlicher Geselle und
ein Lieber sollte es werden...

Ich glaube, so schaut er auch aus?!

Möge auch er in "Züri West" viel
Leichtigkeit und Heiterkeit
verbreiten!

<;o)


Dienstag, 13. April 2010

Noch ein paar Gedanken...



Bevor ich für ein paar Tage ins Tessin fahre,
möchte ich mich noch kurz melden und
mich bedanken für eure mitfühlenden Worte
und tröstlichen Umarmungen!

In dem Moment, wo ich realisiert habe,
dass es kein Zurück gibt,
habe ich mich in mein Schicksal gefügt
und das Beste daraus gemacht.

Im Vertrauen auf etwas Grösseres:

Ja gesagt zu meinem Leben,
Ja gesagt zu meinem Schicksal.

Auch ja gesagt zu seinem Leben,
auch ja gesagt zu seinem Schicksal.

Und dabei in meinem Herzen gespürt,
dass wir uns nicht wirklich
verloren haben...





Der Tod ist für mich
genauso ein Tor wie die Geburt,
ein Tor von einer Welt zur andern...


***


Wenn Dir jemand erzählt, dass die
Seele mit dem Körper zusammen vergeht
und dass das, was einmal tot ist,
niemals wiederkommt, so sage ihm:

Die Blume geht zugrunde,
aber der Same bleibt zurück
und liegt vor uns, geheimnisvoll,
wie die Ewigkeit des Lebens.

(Khalil Gibran)




Montag, 12. April 2010

Seerose, Wasserrose, Zauberpflanze



Am Grunde fest verbunden,
die Blüte frei im Licht,
hat sie sich hoch gewunden
und lebt in schönster Sicht.





Inmitten eines Blättermeers
hat sie das schönste Reich,
man nennt sie drum von alters her
die Königin vom Teich.

Vom Goldfisch bis zum Fröschlein
wird sie gelobt als Fee,
vom einen hoch im Sonn`schein,
vom and`ren tief im See.

Sie gibt dem Goldfisch Schatten,
verschönt der Landschaft Bild
und die bisher nichts hatten,
sind nun nach ihr ganz wild.







Die Bienen und Libellen,
sie kommen von weit her,
um sich dem Duft zu stellen
und danken es ihr sehr.

(Klaus Ender)


***

Ich widme diesen Post meinem lieben Mann,
der heute vor drei Jahren aus unserem
gemeinsamen Leben gerissen wurde.

Ich widme diesen Post all jenen Menschen,
die ähnliches erlebt und wünsche
ihnen auf ihrem Weg...


...Licht und Liebe.



Und die Kraft, das Leben zu bejahen,
was auch immer es für uns bereit hält.

Ich widme diesen Post all jenen Menschen,
die gerade ohne Hoffnung sind.

Von ganzem Herzen.

Vilma


Mittwoch, 31. März 2010

Oster-Körbchen...



...gestern nass gefilzt,
heute mit der Nadel "bemalt".

Die Motive habe ich zuerst auf einen
alten Vorhang genadelt, danach die Bilder
ausgeschnitten und mit der Nadel
aufs Körbchen gefilzt.

Ich bin hin und weg und
ganz begeistert vom Resultat!

Schaut:





Die eine Seite mit Gockel,
Henne und Küken.







Die andere mit Zwerg
und Osterhase.

Jetzt hoffe ich einfach mal,
dass mein Sohn sich ebenso freut!





Die Eier sind gelegt,
der Osterhase ist bestellt,
das süsse Körbchen gut versteckt.

Ostern kann kommen!

Ich wünsche uns allen
schöne und friedliche Ostertage
mit viel Freude und Sonne im Herzen!


***


Henne oder Ei?

Die Gelehrten und die Pfaffen
streiten sich mit viel Geschrei,
was hat Gott zuerst erschaffen -
wohl die Henne, wohl das Ei!

Wäre das so schwer zu lösen -
erstlich ward ein Ei erdacht,
doch weil noch kein Huhn gewesen -
darum hat´s der Has` gebracht!

Eduard Mörike
1804-1875


<:o)


Montag, 4. Januar 2010

Kitchen-Monday (17)



Grittibänz, Chlausensack und Plätzchen,
süsse Pralinen und Stollen,
das alles wir nicht mehr wollen!!

Und darum mein prallvolles Schätzchen
wird gefastet und fein dosiert
und nur ganz wenig konsumiert...

<;o)

Das heutige Rezept ist frei von Kalorien
und wer dazu noch lachen und sich kugeln mag,
der wird auch gleich noch leichter
um einen Lockenwickler ...oder zwei!

Hi-hi!




Es handelt sich um ein altes Familienrezept
aus der Küche von Göthe`s Mutter.

Man nehme:

12 Monate, putze sie ganz sauber von
Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst und
zerlege jeden Monat in 30 0der 31 Teile, so dass
der Vorrat genau für ein Jahr reicht.

Es wird jeder Tag einzeln angerichtet aus:
1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor.

Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,
1 Teelöffel Toleranz,
1 Körnchen Ironie und
1 Prise Takt.

Dann wird die Masse sehr reichlich mit Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man
mit Sträusschen kleiner Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit
und mit einer guten erquickenden
Tasse Tee...

Katharina Elisabeth Goethe

1731-1808


***


So und nun ran an den Speck!

Euer Zwerg Nase

<:ooo)


Donnerstag, 31. Dezember 2009

Jahresrückblick und ...Prosit 2010 !



Wünschelrute

Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort.

Joseph von Eichendorff
1788-1857




Neujahrsgedicht

Dass bald das neue Jahr beginnt,
spür ich nicht im geringsten.
Ich merke nur: Die Zeit verrinnt
genauso wie an Pfingsten.

Die Zeit verrinnt. Die Spinne spinnt
in heimlichen Geweben.
Wenn heute Nacht ein Jahr beginnt,
beginnt ein neues Leben.

Joachim Ringelnatz
1883-1934



***


Liebe Blogger/-Innen,
ich wünsche euch von ganzem Herzen
ein glück- und segenbringendes Neues Jahr!

Auch wenn einmal der Himmel voller düstrer Wolken ist,
es Tränen regnet und das Herz voll Kummer,
so wisset, wenn die Nacht am Dunkelsten,
ist der Morgen am Nächsten!

In diesem Sinne,
möge die Sonne stets eure Herzen erwärmen
und viele neue Blüten-Knospen öffnen
und zum Blühen bringen...

Alles Liebe und... Prosit Neujahr!

Vilma


Donnerstag, 24. Dezember 2009

Ein Wintermärchen...





Natürlicher "Christbaum" mit Eis-Schmuck
fotografiert entlang dem Aare-Ufer
.



...von Anne Marie Koeppen


Ich bin im Winterwald verirrt. Kann keinen Weg mehr finden.
An allen Tannenzweigen klirrt der Schnee in kalten Winden.

Da huscht ein Wichtelmann vorbei mit Hack und blankem Spaten.
Da ziehen Rehe fromm und scheu auf die verschneiten Saaten.

Da sitzt die Eisfrau tief im Grund und spinnt an Silberwocken.
Und tut den Zwergen Weisheit kund, die lauschend um sie hocken.

Auf weißem Hirsch kommt fein und stolz ein Elf vorbeigeritten.
Ein anderer fährt durchs Unterholz auf einem goldnen Schlitten.

Ein dritter winkt mir lachend zu aus den Machangelzweigen,
ein vierter tanzt ohn' Strümpf und Schuh im Schnee nach lustigen Geigen.

Kreuzschnäbel fliegen rot wie Blut durch silberweiße Äste.
Sie bauen schon für ihre Brut am halbverschneiten Neste.

Da kommt ein großer Wandersmann vom Berge her gegangen.
Sein Bart ist bis zur Brust heran mit lauter Eis behangen.

Sein langer blauer Mantel weht, sein Blick sucht in die Weite.
Ein griesegrauer Wolfshund geht behutsam ihm zur Seite.

Da schweigt der muntre Geigenklang, da wird die Luft so leise.
Nichts stört des mächtigen Alten Gang und seine ewige Reise.

Nur in der Tannen grün Geäst die Kreuzschnäbel singen.
Und um ihr kleines, warmes Nest geht frühlingsfrohes Klingen.

Der Alte hört's. Er steht und schaut und lächelt in die Tannen.
Das Eis in seinem Bart zertaut, und still geht er von dannen.





Ich danke dem unbekannten Künstler/
der unbekannten Künstlerin
für dieses weihnächtliche Werk!

Wie wunderschön und majestätisch
die Tanne in der Sonne stand.

Friede, Freude, Hoffnung...

...lag in der Luft.

Und dies sind auch meine
Weihnachtswünsche für dich und mich
und alles Leben, ob sichtbar oder unsichtbar.

Lasst uns die Hände reichen
und unsere schöne Welt umarmen!

Riesen-Herzdrücker

...zur Abwechslung mal keine Zwerge!

<;o)


Freitag, 4. Dezember 2009

Chlaus-Uuszog


S`esch höchschti Ziit...
Damit ier au zur rächte Ziit in Buchs
am Wiehnachtsmäritt sitt.

...Sich uf de Wäg jetz zmache,
wo Gross ond Chlii tüend uufgreggt warte
of die vele vele feine Sache...

<;o)




"Gar müehsam chunnt der Chlaus derhär,
Sy Sack isch voll und grüüsli schwär.
Er süfzget öppe mol derzue
Und luegt gar schüüch a Himmel ue...





...Es schneit und schneit was abe mag,
Der Chlaus het hüt e stränge Tag.
Er nimmt das Wätter gern i Chauf
Und au gar mänge Gang und Lauf...





De Chinder z`lieb, - das isch der Grund,
Lauft üse Chlaus hüt d`Füess fascht wund."

***

Wönsche allne es wonderschöns
Samichlaus-Wochenänd!

<:o)