Montag, 18. Januar 2010

Kitchen-Monday (19)



Käse-Fondue


einmal anders





Zutaten (4 Pers.):
-1 EL Butter
-1 Zwiebel gehackt
-1 EL Tomatenpüree
-3 Tomaten, in kleinen Stücken
-2 Prisen Salz
-400g Käsemischung (Moitié-Moitié)
-2oog Walliser Bergkäse
-1,5 EL Maizena
-2 dl Weisswein
-1 Bund Peterli, feingehackt
-wenig Muskat
-Salz & Pfeffer, nach Bedarf
-ca. 800g Gemüse, knackig gedämpft

Zubereitung Fondue:
Butter im Caquelon erwärmen,
Zwiebel andämpfen, Tomatenpüree und Tomaten
mitdämpfen, salzen. Käse beigeben,
Maizena mit dem Wein anrühren, daruntermischen,
unter Rühren aufkochen, Hitze reduzieren und
weiterköcheln bis der Käse geschmolzen ist.
Peterli beigeben und würzen.

Anstelle von Brot können auch Gemüse und Pilze,
z.B. Broccoli, Zucchini, Champignons, usw.
oder Gschwellti (Pellkartoffeln)
dazu gereicht werden.

Schmeckt sehr lecker und insbesondere mit Gemüse
liegt es mir persönlich weniger schwer auf.

Euer Zwerg Nase

<:oo)


Montag, 11. Januar 2010

Kitchen-Monday (18) und... Eile mit Weile



"Schneckenwiese"

(Kinder-)
Geburtstags-Kuchen







Zutaten Teig:
(für ein ca. 42 x 35cm gr. Blech)

-250g Butter, weich
-300-400g Vollrohr-Zucker
-1/2 TL Salz
-6 Eier v. glücklichen Hühnern
-1dl Halbrahm
-200g dunkle Schokolade, zerbröckelt
-150g dunkle Schokolade gehackt
-150g Mandeln, gemahlen
-400g Rüebli (Karotten), gerieben
-400g Mehl
-2TL. Backpulver


Zutaten Garnitur:


-4EL Quittengelee, erwärmt
-150g Pistaziennüsse, gehackt & ungesalzen
-Zuckerblümchen
-Marzipan
-Schoggistängeli
-Mandelstifte f. die Fühler

Zubereitung:

Die Butter rühren bis sich Spitzchen bilden. Zucker & Salz zugeben.
Eier beifügen und weiterrühren bis die Masse hell ist.
Rahm erwärmen, 200g Schokolade darin schmelzen und
zur Butter-Ei-Masse mischen. Gehackte Schokolade,
Mandeln und Rüebli darunter rühren. Mehl und Backpulver
dazusieben und alles gut vermischen und
auf dem mit Backpapier belegtem Blech verteilen.

Im unteren Teil des auf 180°C vorgeheizten Ofens
ca. 35 Min. backen.

Ausgekühlten Kuchen auf ein umgekehrtes Backblech stürzen,
mit erwärmten Quittengelee bestreichen und leicht antrocknen
lassen, danach gehackte Pistazien darauf streuen und
mit Zuckerblümchen verzieren.

Marzipan kreisförmig auswallen, mit bunten Zuckerdragees
"panieren" und je zwei Kreise an die Schokoriegel drücken.
Mit spitzem Messer am Kopf einritzen und je zwei Mandelsplitter
für die Fühler einstecken. Schnecken auf Kuchen verteilen.





Dieser Kuchen schmeckt schokoladig feucht
und erfreut nicht nur Kinderherzen!

Auch ich hatte meine helle Freude an dieser
bunten Frühlingswiese mitten im Winter.

8 Kerzen gestern waren genug,
meine 43 von heute
lasse ich im Geiste brennen...

<;o)

Für mein neues Lebensjahr habe ich mir vorgenommen,
es den Schnecken gleich zu tun:

"Eile mit Weile"


Die Schnecken legen im Durchschnitt
3m pro Stunde zurück, das sind
0,003km/h!

Ich möchte auch ein paar Gänge zurückschalten
und vermehrt innehalten im neuen Jahr,
mich sammeln und mich und meine Umgebung
bewusster wahrnehmen.

Zeit zum Staunen und Verweilen haben...
Zeit zu haben, einfach nur
um zu Sein.


"Die Tiere hielten Versammlung und beklagten sich

über die Menschen, die ihnen immer Dinge wegnahmen.


"Sie nehmen meine Milch", sagte die Kuh.

"Sie nehmen meine Eier", sagte die Henne.
"Sie nehmen mein Fleisch als Schinken", sagte das Schwein.
"Sie jagen mich wegen des Oels", sagte der Wal.


Schliesslich sprach die Schnecke.

"Ich habe etwas, das sie mir sicher

wegnehmen würden, wenn sie könnten.

Etwas, das sie mehr begehren als alles andere.


Ich habe Zeit."


(Sufi)


Sonntag, 10. Januar 2010

Der Steinbock und... Happy Birthday!



Der Januar steht jetzt im
Tierkreiszeichen des Steinbocks, der für
Wachstumskraft, Wille, Stabilität steht.




Fotografiert im
Wildpark Roggenhausen
bei Aarau (AG)


aus:
"Krafttiere begleiten dein Leben"
von Jeanne Ruland

In der antiken Mythologie entspricht der Steinbock
dem Wald- & Naturgott Pan (röm. Faunus).

Der Steinbock fordert dich auf, die Hindernisse auf deinem Weg
als Wachstumschance zu betrachten und anzunehmen.

Er verleiht dir die Kraft & den Mut, kühne Sprünge zu wagen,
wenn es nicht mehr anders geht,
in unwegsamem Gebiet deinen Weg nach oben zu finden
und das Höchste aus dir herauszuholen.

Er führt dich ein in eine höhere Sicht der Dinge
und in die kosmischen Gesetze:

Was du säst, das wirst du ernten.

Wie innen, so aussen.

Wie im Grossen, so im Kleinen.


Als Tier der obersten Bergregionen erinnert er dich daran,
dass du ein Kind von Himmel & Erde bist -
dem Himmel nah und trotzdem mit den Beinen auf dem Boden.

Er lehrt dich den Weg des Menschen,
der zwischen oben und unten liegt,
den Weg der Mitte, zu gehen.

Durch die karge Umgebung, in der er lebt, fordert er dich auf,
nach innen zu schauen und dort deinen Reichtum zu entdecken,
daraus zu schöpfen und deine Umgebung fruchtbar zu machen.

Mit dem Steinbock als Begleiter, kennst du aus eigener Erfahrung
die Höhen & Tiefen des Lebens sowie die Gefahren auf dem Weg
und weisst, dass jeder seine Erfahrungen machen soll,
darf und muss, damit er die göttliche Kraft
in sich selbst finden kann.





Ich wünsche uns allen, die auf dem Weg sind,
Kraft, Ausdauer & Zähigkeit,
sodass wir auch oder gerade in kargen Zeiten
reine Fülle erleben.

Allen einen schönen Sonn(en)tag!

***

Nachtrag:

Und dir, mein Sohn, gratuliere ich heute
ganz herzlich zu deinem

8. Geburtstag!

Hast doch auch du schon damals
bei deiner Geburt als Frühchen (30.SSW)
Kraft, Ausdauer & Zähigkeit bewiesen.

Ich danke dir,
mein liebes Steinböcklein!


<:o)


Donnerstag, 7. Januar 2010

Vogelfutter selbstgemacht und... Katz` und Maus-Spiel



Bei diesen eisigen Temperaturen,
die da herrschen, bereiten wir auch gerne
unseren gefiederten Freunden
ein köstliches Mahl:





Man nehme Palmfett oder ein anderes
ungesalzenes Pflanzenfett und erwärme es bei Bedarf,
sodass eine knetbare Masse entsteht.

Darunter mische man allerlei Sämereien,
Körner und Flocken, wie z.B.:

Sonnenblumen- und Kürbiskerne,

Haferflocken, Hirse, Buchweizen und Rosinen...

Danach fülle man die Masse in geeignete Gefässe,
wie z.B. halbe Kokosnuss-Schalen oder
geflochtene kleine Henkel-Körbchen usw. und
hänge sie sodann im Garten oder auf dem Balkon
an einem geschützten Plätzchen auf.

Da werden sich die Piepmätze
aber freuen und den Schnabel wetzen!!

8-ung:
Wer mit dem Zufüttern einmal begonnen hat,
sollte den ganzen Winter durch konsequent bleiben,
denn die hungrigen Vögel verlassen sich darauf!


***


Tja... und während wir so werkelten
und uns auf das Festessen für die Vögel freuten,
freute sich auch ein anderer tierisch...

...über seine gefangene Beute...



video


So ist es nun mal im Leben,
des einen Freud, des andern Leid.

Wünsche allen Vögelein ein sattes Bäuchlein und
allen Mäuschen ein schützend Häuschen!

<:o)


Montag, 4. Januar 2010

Kitchen-Monday (17)



Grittibänz, Chlausensack und Plätzchen,
süsse Pralinen und Stollen,
das alles wir nicht mehr wollen!!

Und darum mein prallvolles Schätzchen
wird gefastet und fein dosiert
und nur ganz wenig konsumiert...

<;o)

Das heutige Rezept ist frei von Kalorien
und wer dazu noch lachen und sich kugeln mag,
der wird auch gleich noch leichter
um einen Lockenwickler ...oder zwei!

Hi-hi!




Es handelt sich um ein altes Familienrezept
aus der Küche von Göthe`s Mutter.

Man nehme:

12 Monate, putze sie ganz sauber von
Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst und
zerlege jeden Monat in 30 0der 31 Teile, so dass
der Vorrat genau für ein Jahr reicht.

Es wird jeder Tag einzeln angerichtet aus:
1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor.

Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,
1 Teelöffel Toleranz,
1 Körnchen Ironie und
1 Prise Takt.

Dann wird die Masse sehr reichlich mit Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man
mit Sträusschen kleiner Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit
und mit einer guten erquickenden
Tasse Tee...

Katharina Elisabeth Goethe

1731-1808


***


So und nun ran an den Speck!

Euer Zwerg Nase

<:ooo)


Freitag, 1. Januar 2010

Bimm... Bamm... Bumm...



Auch der wilde Kerl Karl
lässt euch grüssen:





"Silvester ist ein blödes Fest,
das alle Leute saufen lässt.
Am Morgen fühl`n sie sich ganz dumm
und gähnen ewig lang herum,
versäumen so, und das ist wahr,
den ersten Tag im Neuen Jahr!"

(Toni Traschitzker)

Auch im 2010
nicht ohne Humor!


<;o)

Gute Nacht und schöne Träume...